Mi 16. Okt (19 Uhr) / Vortrag und Diskussion

„Freiheit für Mutter Erde“
Die Nasa-Indigenen und ihr gewaltfreier Kampf für Land, Frieden und Autonomie

Mit Janeth Paja und Ernesto Cunda (autonome Indigena-Organisation ACIN)
Ort: Instituto Cervantes im Chilehaus, Fischertwiete 1 (Eingang B, 1.Etage)
Eintritt: frei
Veranstalter: peace brigades international (pbi) und Brot für die Welt
Gefördert mit Mitteln des KED / Kirchlicher Entwicklungsdienst der Nordkirche
Veranstaltung mit Übersetzung

Gewalt, Tod und Vertreibung. Trotz der Friedensverhandlungen in Havanna wird in Kolumbien weiter gekämpft. Der Norden der Region Cauca und die Nasa-Indigenen sind besonders betroffen von der Gewalt.

Doch die Nasa kämpfen nicht nur für Frieden, sondern fordern auch mehr Land und Autonomie. Um dem Nachdruck zu verleihen, besetzen sie immer wieder Ländereien von Großgrundbesitzern und Agrar-Konzernen, die es meist zur Ethanol-Produktion mit Zuckerrohr bepflanzen. „Befreiung von Mutter Erde“ nennen die Nasa ihre friedlichen Landbesetzungen. Gegen Freihandel und neoliberale Politik der Konkurrenz setzen sie ein Leben in Gemeinschaft und in Harmonie mit der Umwelt.

Janeth Paja und Ernesto Cunda von der autonomen Indigena-Organisation ACIN berichten über die aktuelle Situation im Südwesten Kolumbiens.