Mi 02.11. | Honduras: En mis tacones / In meinen High Heels

Kurzfilm und Gespräch mit Trans*Aktivistin Frenessys Sahory Reyes /19:00 Uhr /Eintritt: 6 (erm. 4)

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Der Dokumentarfilm En mis tacones (2010; 30 Min.) zeigt: Unverständnis, Diskrimination und Hassverbrechen gehören zum Alltag der LGBTI*Community in Honduras. Doch auch der Widerstand gegen die Menschenrechtsverletzungen wächst. Zur aktuellen Situation informiert die Trans*Aktivistin Frenessys Sahory Reyes.

„La historia del movimiento en diversidad sexual se ha escrito con sangre“ – die Geschichte der Bewegung für sexuelle Vielfalt wurde mit Blut geschrieben. Das Eingangszitat des Dokumentarfilms En mis tacones (2010; 30 Min.) des honduranischen Regisseurs Fernando Reyes lässt die Zuschauer*innen in die Schuhe der Transfrauen von Honduras schlüpfen.
In ihren High Heels lernen die Zuschauer*innen das Leben, die Geschichte und Erfahrungen der Protagonist*innen zu teilen. Homosexuelle Männer und Frauen, Transvestiten, Transgeschlechtliche und Transsexuelle erleiden schon seit vielen Jahren Diskriminierung in Honduras. Die Situation hat sich seit dem Putsch im Jahr 2009 immer weiter zugespitzt.
Die meisten Hassverbrechen richten sich gegen transsexuelle Menschen und bleiben fast immer unbestraft. Die Dokumentation wird der interessierten hamburgischen Öffentlichkeit als Einführung ins Thema dienen. Ausgehend von der beschriebenen Situation wollen wir das Gespräch eröffnen: Wie ist die Situation der LGBTI*Community in Honduras heute? Welche Reaktionen kommen aus der Zivilgesellschaft? Welche Formen des Widerstandes haben sich entwickelt und welche Erfolge können sie verzeichnen?
Antworten auf diese und weitere Fragen wird uns Frenessys Sahory Reyes geben. Sie zählt zu den bekanntesten Aktivist*innen für LGBTI*Rechte des Landes. Seit 2007 setzt sie sich gemeinsam mit der Asociación Arcoíris für die Rechte transsexueller Menschen ein und ist Mitbegründerin der Frauengruppe Muñecas de Arcoíris.
Wir freuen uns, dass sie nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr den direkten Dialog mit hamburgischen NGOs und der Zivilgesellschaft eröffnet. Vertreter*innen der Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe sowie von Queer Amnesty Hamburg und Zapapres laden euch zu einem Film- und Gesprächsabend ins 3001 Kino ein. Mi 09.11. Film und Gespräch /19:00 Uhr /Eintritt: 6 (erm. 4)

Veranstalter | Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), Zapapres
Veranstaltungsort | 3001 Kino, Schanzenstr. 75

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