Di 27.10. | Journalismus in Zeit von Covid 19: neue Gefahren für kritische Journalist*innen

mit der mexikanischen Journalistin Marta Durán
Videokonferenz mit Übersetzung
19:00

Zapapres e.V., Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg + dju-HH (Verdi)
Zugangsdaten über: info@zapapres.de
Die Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg wird gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Mexiko gilt als gefährlichstes Land für Journalistinnen außerhalb von Kriegsgebieten. Wer zum Beispiel über die Kartelle und ihre Verbindungen zu den Sicherheitskräften und politischen Entscheidungsträgern berichtet, schwebt in Lebensgefahr. Nach Angaben von Reporter ohne Grenzen wurden 2019 zehn Journalistinnen und Medienschaffende wegen ihrer Arbeit getötet – die meisten weltweit, zusammen mit dem Bürgerkriegsland Syrien. Im aktuellen Pressefreiheitsranking der Organisation liegt Mexiko auf Platz 143 von 180 Ländern.

Foto von Marta Durán de Huerta

Im Rahmen des Ende Mai in Mexiko durchgeführten Videoseminars “Pandemia, democracia y derechos humanos”, unterstrichen die teilnehmenden Journalistinnen und Akademikerinnen die neuen Gefährdungen, die auf mehreren Ebenen bestehen: auf der Ebene der ohnehin schon prekären Arbeitsbedingungen und den (Be-)Drohungen und Stigmatisierungen durch staatliche Stellen bei einer kritischen Berichterstattung über die Situation im Gesundheitsbereich im konkreten, aber auch in Bezug auf Entscheidungen der Bundesregierung unter dem Präsidenten Andrés Manuel Lopez Obrador (AMLO) im allgemeinen.
Marta Durán wird über die aktuellen Probleme informieren, aber auch über die Hintergründe für die Gefahren, mit denen kritische Journalist*innen in Mexiko konfrontiert sind.

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