Mi 18.11. | Spurensuche: Umweltzerstörung durch internationale Konzerne in Mexiko

Präsenz- + Videokonferenz
19:00 – 21.30 Uhr

Mit mexikanischen Aktivist*innen der #ToxicTour
Zapapres e.V., Amnesty International, Ökumenisches Büro, München
Ort: w3, Nernstweg 32 – 34
Anmeldung + Zugangsdaten über: info@zapapres.de

Ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen, Umweltschützerinnen und Menschenrechtsvertreterinnen besuchte im Dezember 2019 im Rahmen der sogenannten #ToxiTourMexico sechs Regionen Mexikos, um die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Produktions- und Arbeitsformen internationaler US-amerikanischer und europäischer Konzerne im Rahmen der jeweiligen Freihandelsabkommen zu untersuchen.


Die #ToxiTourMexico war gemeinsam mit Organisationen der betroffenen Regionen organisiert worden. Mehrere dieser Organisationen haben sich in der „Asamblea Nacional de Afectados Ambientales“, der Versammlung der Umweltgeschädigten zusammengeschlossen. Angesichts der massiven Umweltzerstörungen in ihren Regionen fordern sie, dass ihre Territorien als “Regiones de Emergencia Ambiental y Sanitaria” (Regionen betroffen vom Notstand im Umwelt – und Gesundheitsbereich) anerkannt werden und die Regierung entsprechende Maßnahmen einleitet.

Von mexikanischen Aktivistinnen der Toxic-Tour werden wir konkret erfahren, welche Auswirkungen die Produktions- und Arbeitsformen transnationaler und mexikanischer Konzerne auf Menschen und Umwelt haben, aber auch, wie Menschen „vor Ort“ versuchen, aktiv zu werden, um mit diesen Problemen umzugehen. In der Diskussion werden wir gemeinsam überlegen, wie wir Druck auf bundesrepublikanische Konzerne entwickeln können.

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