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Do 2.11. | Fluchtwege Honduras – Deutschland

Gespräch und Diskussion / 19.00 / Eintritt: frei

Veranstalter: Amnesty International CASA, Mujeres sin Fronteras, pbi Deutschland
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung
Ort: Seminarraum Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 28A

Amnesty_02.11.Acht Jahre nach dem Staatsstreich in Honduras zählen die Gewaltraten in Honduras zu den höchsten weltweit. Die politische Opposition, Menschenrechtsverteidiger*innen, Umweltaktivist*innen und kritische Journalist*innen sind enormen Risiken ausgesetzt.

Besonders betroffen ist die Lesbian-Gay-Bi-Trans-Inter*-Community (LGBTI*). Über 200 gewaltsame Tötungen an Mitgliedern der LGBTI* Community wurden seit 2009 in dem Land mit nur etwa 10 Mio. Einwohner*innen registriert.

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Di 7.11. | Mexiko/Zentralamerika – alternative Energien und neue Wege

Dialog und Diskussion / 19:00 Uhr  / Eintritt: Spende

Veranstalter: Amnesty International CASA, pbi Deutschland, zapapres e.V.
Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2

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Seit vielen Jahren engagiert sich Gustavo Castro in Basisbewegungen gegen Megaprojekte im Energiesektor und für Menschenrechte. Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung wird die Journalistin Erika Harzer den Umweltrechtsverteidiger über alternative Energien von unten, über den Widerstand der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung sowie Möglichkeiten der internationalen Vernetzung befragen.

Der Handlungsspielraum von Menschenrechts- und Umweltrechtsverteidiger*innen wird immer weiter eingeschränkt. Mexiko und Zentralamerika gehören zu den gefährlichsten Regionen für Aktivist*innen – im Jahr 2016 überlebte Gustavo Castro ein Attentat, bei dem die international anerkannte Umweltrechtsverteidigerin Berta Cáceres ermordet wurde.
Die Nichtregierungsorganisationen setzen sich unter großem Risiko zur Wehr und kämpfen weiter gegen die transnationalen Konzerne und den Ausverkauf ihres Landes.

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Do 09.11. | Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos

Ausstellungseröffnung und Konzert mit dem Duo Riosentí, Kurzvideo zum Kunstprojekt
„Spuren der Erinnerung“ des mexikanischen Bildhauers Alfredo López Casanova
Beginn 19.00 Uhr  / Eintritt: Spende

Veranstalter: Amnesty International CASA (Kontakt: Wolfgang Grenz), unterstützt von der ev. luth.  Kirchengemeinde Eimsbüttel und dem Ida Ehre Kulturverein.
Ort: Bei der Apostelkirche 2, 20257 Hamburg

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Unter dem Motto „Wo sind sie? Kein Mensch verschwindet spurlos“ wird vom 10. bis zum 23. November 2017 in der Apostelkirche eine Ausstellung von Amnesty International zu sehen sein. Es geht um das Verschwindenlassen von Menschen in Mexiko.

Ausgangspunkt für dieses Projekt war das gewaltsame Verschwinden der 43 Lehramtsstudenten von Ayotzinapa im Bundesstaat Guerrero, das vor drei Jahren weltweites Aufsehen erregte. Bis heute haben die Ermittlungen zu keiner abschließenden Klärung geführt und den Angehörigen ist keine Gerechtigkeit widerfahren.

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Sa 18.11. | Vermisst, verschleppt, entführt… Die Suche nach den Verschwundenen

Diskussionsveranstaltung / 20.00 Uhr / Eintritt: Spende
Mit Luis Lopez (El Salvador) und Dulcina Parra, einer der mexikanischen Buscadoras.

Veranstalter: zapapres e.V. u. Inimex, gefördert vom KED
Ort: Apostelkirche, Bei der Apostelkirche 2

Luis_LangAbertausende zentralamerikanische Migrant*innen sind auf ihrem Weg in die USA spurlos verschwunden. Sie wurden Opfer von Menschenhandel, Zwangsarbeit, Erpressung und Raubmorden, verschwanden spurlos in Gefängnissen oder verunglückten auf den gefährlichen Flucht- und Migrations-Routen.

Angesichts der Untätigkeit der Behörden haben sich zahlreiche Komitees gegründet, die sich auf die Suche nach ihren vermissten Familienangehörigen machen.  In Mexiko sind es die Buscadoras, die die Suche nach den Zehntausenden von gewaltsam Verschwundenen begonnen haben.

“Ich werde dich suchen, bis ich dich gefunden habe!” (Te buscaré hasta encontrarte) – Dieses Versprechen versuchen die Buscadoras Tag für Tag umzusetzen.

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Do 23.11. | Indigene Lebensgestaltung – Gestión Territorial Indígena (Volker von Bremen)

Vortrag und Diskussion / 19.30 Uhr / Eintritt: 3,00 €

Veranstalter: FIAN FoodFirst-Informations- und Aktionsnetzwerk
Ort: Werkstatt 3, Nernstweg 3

FIAN_23.11In fast allen Ländern Lateinamerikas sind Landrechte indigener Völker und Gemeinschaften gesetzlich anerkannt.
Dennoch müssen viele über Jahre und Jahrzehnte erfahren, dass diese Gesetze nicht umgesetzt werden.

Selbst jene, die über Landrechtstitel verfügen, sind mit sich ständig wiederholender Bedrohung ihrer Territorien und entsprechenden Auswirkungen auf ihre Lebensgestaltung konfrontiert. Der Hunger nach Ausbeutung natürlicher Ressourcen macht auch vor anerkannten indigenen Territorien nicht halt.

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Sa 25.11. | Filmtreff: Anekdoten über Fidel

Film und Diskussion / 15:00 Uhr / Eintritt: frei

Veranstalter: Cuba sí Hamburg
Ort: Am Felde 2

Genau ein Jahr nach dem Ableben Fidel Castros scheint es fast noch zu früh, ein Fazit der Arbeit und der Lebensleistung dieser überlebensgroßen Persönlichkeit zu ziehen, die nahezu alle von uns durch unser politisches Leben begleiten. Wir wollen uns seinem Denkmal und seiner Person nähern und uns den Dokumentarfilm der US-Filmemacherin Estela Bravo ansehen. In ihm äußern sich Prominente und Wegbegleiter*innen über ihre Begegnungen mit ihm und ihre Zusammenarbeit.

Di 28.11. | Städtepartnerschaften mit Nicaragua – alles nur Charity oder was?

Talkshow  / 19:30 Uhr / Eintritt: frei

Veranstalter: Nicaragua Verein, Rosa Luxemburg Stiftung HH
Ort: Saal W3, Nernstweg 3

Mit: Ulla Sparrer (Wuppertal-Matagalpa), Norbert Hackbusch (Die Linke MdBü), Paul Pirker (Salzburg-León), Silvio Prado, (Kommunalwissenschaftler), Matthias Schindler (Hamburg-León). Talkmasterin: Anke Butscher (Politik-Beraterin).

Die Talkrunde wird die veränderten Bedingungen in Europa und Nicaragua und deren Auswirkungen auf die Städtepartnerschaften diskutieren. Müssen die Partnerschaften politischer werden?

Lateinamerikatage Hamburg 2016

Demokratisierung in der Sackgasse?
Democratización – ¿Un callejón sin salida?
23. 10. bis 25. 11. 2016

Nach der Welle der Diktaturen in den 1970/80ern und dem neoliberalen Ausverkauf in den 90er Jahren, kamen mit dem neuen Jahrtausend in mehreren Ländern Lateinamerikas sozialdemokratisch bis sozialistisch orientierte Regierungen an die Macht und setzten neue wirtschafts- und sozialpolitische Akzente. Mittlerweile regiert in Argentinien erneut ein neoliberaler Präsident und in Brasilien wurde die Präsidentin politisch weggeputscht. Die Zukunft von Venezuela ist ungewiss; dagegen scheint der Friede in Kolumbien nah. Sollte die eingeleitete Demokratisierung bereits am Ende sein? Vor dem Hintergrund der traditionsreichen Beziehungen zwischen Hamburg und Lateinamerika organisieren die unterzeichnenden Organisationen auch in diesem Herbst wieder die kritischen Lateinamerikatage in dieser Stadt.

LateinamerikaTage 2015

Harte Wirklichkeiten – alternative Wege
Realidades duras – caminos alternativos     
29.10.-24.11.2015

Hier könnt ihr das aktuelle Programm herunterladen: Lateinamerikatage 2015 [PDF]

Seit vielen Jahren finden in Hamburg die Lateinamerika-Tage im Herbst statt. Sie werden organisiert von einem Bündnis von Basisgruppen und lateinamerikanischen Strukturen, die vielfältige Veranstaltungen zu aktuellen Themen zu Lateinamerika organisieren.

Thematisch steht 2015 die Entwicklung lateinamerikanischer Gesellschaften im Vordergrund, die nach verheißungsvollen Aufbrüchen vor wenigen Jahren wieder vor großen Problemen stehen. Vielschichtige politische, soziale und ökonomische Herausforderungen sind zu bewältigen. Auch die Beziehungen zwischen der Stadt Hamburg mit ihrem kolonialen Erbe  und Lateinamerika werden beleuchtet.