Doku Mexico

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Donnerstag, 5.11.09
Neue Hoffnungen für die Nahrungssicherung – Kleinbauernprojekte in Guerrero und Oaxaca

Mit Dr. Laura Carro-Klingholz (Initiative Mexiko) und
Pedro Matías (Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte)

Von links nach rechts: Pedro Matías, Martin Schwarzbach (Übersetzer),
Dr. Laura Carro-Klingholz

Dr. Laura Carro-Klingholz von der Initiative Mexiko sprach einleitend über die Ernährungssituation in Mexiko und die aktuellen negativen Entwicklungen im dortigen Agrarsektor wie z.B. Agrarflächenmonopole, Klimawandel, Ressourcenknappheit, Abholzung und Manipulation der Märkte durch multinationale Unternehmen (z.B. Monsanto). Doch Teile der Bevölkerung wehren sich gegen diese Entwicklungen. Laura Carro-Klingholz stellte das Projekt der Organización de Mujeres Ecologistas de la Sierra de Petatlán (OMESP) im Bundesstaat Guerrero vor. Zwölf Frauen initiierten im Jahr 2002 die Wiederbeforstung des Gebietes. Ihre Ziele waren u.a. die Erhaltung der Biodiversität, die Aufwertung der Böden, Eigenversorgung und der Schutz der Umwelt. Vieles davon haben sie mittlerweile erreicht. Im Jahr 2005 wurde das Projekt mit dem Chico Mendes-Preis der US-amerikanischen NGO Sierra Club ausgezeichnet.
Anschließend berichtete Pedro Matías, Journalist aus dem Bundesstaat Oaxaca, über ein weiteres Kleinbauernprojekt aus seiner Heimat. Er schilderte zudem, welche agrarwirtschaftlichen Probleme und Konflikte (z.B. Genmais,  Biopiraterie) der Bundesstaat besitzt und welche Hoffnungen die Kleinbauernprojekte in der Bevölkerung wecken.

Werkstatt 3 in Kooperation mit der Initiative Mexiko (INIMEX)

Vortrag von Dr. Laura Carro-Klingholz als PDF (spanisch)
Vortrag von Pedro Matías als PDF (spanisch)
Mehr über Pedro Matías unter www.hamburger-stiftung.de

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