Info Kolumbien

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Krieg in Kolumbien: Aus Sicht der Frauen

Mit Esperanza Echamorro (Historikerin)

In Kolumbien werden täglich 14 Menschen durch politische Gewalt getötet. Der seit Jahren
anhaltende Krieg forderte in den letzten fünf Jahren mehr als 1600 weibliche Todesopfer.
Die kolumbianische Historikerin Esperanza Chamorro klärte über die Wurzeln des
seit Jahrzehnten tobenden Krieges in Kolumbien auf.
Gewalt gegen Frauen ist ein zentraler Bestandteil dieses Krieges, der durch die Infusion neuer Gewalt, Waffen und militärischen Trainings immer weiter angeheizt wird. Eine politische Lösung wird von der Regierung in Bogotá nach wie vor verweigert. Dieses zu ändern, bedarf besonders internationaler Solidarität.
Die Referentin wies auf die aktuellen geopolitischen und finanziellen Interessen des Auslands hin und ging auf die sich neu formierenden Frauenbewegungen ein. Ein Film schilderte die Schicksale einzelner Oppositioneller, deren Familien umgebracht oder massiver Repression ausgesetzt worden waren.
(Vortrag als PDF herunterladen.)
Kooperationsveranstaltung der Werkstatt 3 mit dem Komitee für humanitären Austausch.