Fotoausstellung Peru

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4.11.2008 – 14.11.2008
Frauen haben viele Fähigkeiten
„la mujer tiene muchas capacidades“

Eine Fotoausstellung über die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Heimarbeiterinnen in Lima.

Was in europäischen Kleiderschränken zu finden ist, wurde in Tausenden von Wohnzimmern
in Lateinamerika und Asien produziert.
Wie die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Heimarbeiterinnen konkret aussehen, ist im Rahmen eines ASA-Projektes erforscht worden. Die daraus entstandene Fotoausstellung zeigte Bilder, welche die Heimarbeiterinnen selbst mit Einwegkameras aufnahmen. Dreißig ausgewählte Bilder zeigten den informellen Sektor Heimarbeit, die vielfältigen häuslichen Arbeiten der Frauen, ihre Nebenbeschäftigungen sowie ihre Träume und Wünsche. Zur Eröffnung führte die Ethnologin und Journalistin Steffi in das Thema ein.

klamotten
Kleine Perlen- und Paillettenstickereien an Kleidungsstücken gelten zur Zeit als modisch. Sie lassen sich allerdings nur in mühsamer Handarbeit herstellen. Um Kosten zu sparen und arbeitsrechtlichen Bestimmungen zu umgehen, lagern die Textilunternehmen diese Arbeitsschritte in den informellen Bereich aus.
Heimarbeiterinnen in Lima sitzen oft nächtelang über aufwändigen Applikationen, sie stellen Armbänder und Schmuck her, nähen Kleidungsstücke zusammen, verzieren Oberteile. Für diese Handarbeiten werden sie extrem schlecht entlohnt.
Warum ihre Arbeit nicht anerkannt wird, wie die Frauen selbst ihre Arbeitssituation beschreiben und welche Träume und Wünsche sie haben, wurde in dieser Ausstellung durch ihre eigenen Worte und selbst aufgenommene Fotos deutlich.
(Evaluation der Ausstellung im PDF-Format.)

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