Lateinamerikatage Hamburg

Mexiko: TerrorZones

Di 3.11. / Vortrag & Diskussion/ 19.30 Uhr/  Eintritt: frei

Mit Wolf-Dieter Vogel, Autor und Journalist

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Extreme Gewalt und Morde prägen Mexikos Alltag; bis zu 45.000 Soldaten sind zur Bekämpfung der Drogenkartelle im Einsatz. Der Menschenrechtsaktivist José A. Guevara sagt sogar: „Ziel der aktuellen Politik des mexikanischen Staates ist es, Menschen auf Verdacht zu töten, weil sie eventuell  mit dem organisierten Verbrechen in Kontakt stehen“. Die Rolle von Militär und Polizei, aber auch die Frage nach Lösungsvorschlägen sind Themen der Veranstaltung. Dabei geht es, wie Vogel gemeinsam mit den Autor_innen  Anne Huffschmid, Nana Heidhues und Michael Krämer im Ende August veröffentlichten Buch „TerrorZones“ betont nicht um einfache Erklärungsmuster, da der Terror oft nicht einer einzigen Logik entspringt und sich zentraler Kontrolle entzieht. Ebenso vielfältig – und manchmal ambivalent – sind auch die Strategien des Überlebens und der Gegenwehr.

Veranstalter: zapapres e.V. (Mexiko – Nachrichten – Import) in Kooperation mit der Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg
gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und dem Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordkirche

Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg