Archiv der Kategorie 'Honduras'

Do 2.11. | Fluchtwege Honduras – Deutschland

Gespräch und Diskussion / 19.00 / Eintritt: frei

Veranstalter: Amnesty International CASA, Mujeres sin Fronteras, peace brigades international (pbi)
Sprache: Spanisch mit deutscher Übersetzung
Ort: Seminarraum Fabrique im Gängeviertel, Valentinskamp 28A

Amnesty_02.11.Acht Jahre nach dem Staatsstreich in Honduras zählen die Gewaltraten in Honduras zu den höchsten weltweit. Die politische Opposition, Menschenrechtsverteidiger*innen, Umweltaktivist*innen und kritische Journalist*innen sind enormen Risiken ausgesetzt.

Besonders betroffen ist die Lesbian-Gay-Bi-Trans-Inter*-Community (LGBTI*). Über 200 gewaltsame Tötungen an Mitgliedern der LGBTI* Community wurden seit 2009 in dem Land mit nur etwa 10 Mio. Einwohner*innen registriert.

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Mi 02.11. | Honduras: En mis tacones / In meinen High Heels

Kurzfilm und Gespräch mit Trans*Aktivistin Frenessys Sahory Reyes /19:00 Uhr /Eintritt: 6 (erm. 4)

1102_High Heels

Der Dokumentarfilm En mis tacones (2010; 30 Min.) zeigt: Unverständnis, Diskrimination und Hassverbrechen gehören zum Alltag der LGBTI*Community in Honduras. Doch auch der Widerstand gegen die Menschenrechtsverletzungen wächst. Zur aktuellen Situation informiert die Trans*Aktivistin Frenessys Sahory Reyes.

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Mi 16.11. | Stimmen des Widerstandes aus Honduras: COPINH – Unnachgiebige Rebellion

Film & Gespräch / 19:00 Uhr / Eintritt: 6,- (erm. 4,-)

Dokumentarfilm (2016): Nach dem Tod der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres sind die Kämpfe der Aktivist_innen und die Arbeit des zivilen Rates der Indigenen- und Volksorganisationen von Honduras (COPINH) weltweit in den Fokus gerückt.

mit der Filmemacherin Momo

1116_Stimmen des Widerstandes

Honduras gehört weltweit fuer Menschenrechtsverteiger*innen zu den gefährlichsten Ländern, es ist geprägt von einer zunehmenden Militarisierung,  Korruption, Straflosigkeit und dem Ausverkauf des Landes. Kritische soziale Bewegungen, die die Natur gegen die rücksichtlose Ausbeutung durch Megaprojekte verteidigen, werden mit Repressionen überzogen. Eine dieser energisch kämpfenden Organisationen ist COPINH. Der Zivile Rat der Basis- und indigenen Organisationen Honduras kämpft seit 23 Jahren, leistet Widerstand und baut Alternativen auf. COPINH  ist eine indigene, anti-patriarchale, anti-neoliberale Organisation, die das Wohl der indigenen Gemeinden anstrebt. 200 Gemeinden aus sechs Departements sind in COPINH organisiert. Der Dokumentarfilm zeigt die Vielfalt der Kämpfe sowie den Mut und die würdevolle Rebellion von COPINH.

Beim anschliessenden Austausch mit der Filmemacherin Momo soll die Brücke zu Deutschland geschlagen und gemeinsam nach Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten gesucht werden.

Veranstalter | Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), Zapapres e.V.
Veranstaltungsort |3001 Kino, Schanzenstr. 75 (im Hof), 20357 Hamburg

Mittelamerika: Empörung gegen die Korruption

Di 24.11. Vortrag & Diskussion / 19.30 Uhr / Eintritt: 3,-

mit Isabel Rosales Sandoval, Guatemala, und Herlinda Martínez Ortega, Honduras

Moderation: Dr. Sabine Kurtenbach, GIGA Institut für Lateinamerika-Studien

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Im Frühjahr ist in Mittelamerika die Bewegung der Empörten entstanden. In Guatemala gelang bereits die Einrichtung einer Internationalen Kommission gegen die Straflosigkeit, die Untersuchungen gegen den Präsident und weitere Politiker eingeleitet hat. Wöchentlich finden große Protestmärsche statt, in Honduras wird wie in Guatemala die Einrichtung einer Kommission und der Rücktritt des Präsidenten gefordert. Gelingt es der Bewegung, Mittelamerika zu verändern?

Veranstalter: zapapres e.V. (Honduras Koordination Hamburg)

Ort: W3 – Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V., Saal, Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg-Altona

in Facebook (mit Karte/Wegbeschreibung)

gefördert von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung

Zurück zur Diktatur – Die Lage der Menschenrechte in Honduras

Dienstag, 11. November 2014, 19.30 Uhr

Vortrag und Diskussion
mit Donny Reyes Velazquez, Gast der Hamburger Stiftung für politisch Verfolgte

Seit vielen Jahren kämpft Donny Reyes, Koordinator der LGBT-Verei­nigung Arcoiris, für die Menschenrechte der sexuellen Minderheiten und die juristische Aufarbeitung zahlreicher Morde an Schwulen, Lesben und Transsexuellen.
Mit dem Putsch im Juni 2009 hat sich die Lage erheblich verschlechtert. 2012 überlebte er nur knapp einen Mordanschlag. Im September 2013 wurden aus dem Büro von Arcoiris mehrere Computer mit sensiblen Daten gestohlen.
Alle wichtigen Positionen im Staat werden nun von der Nationale Partei besetzt. Welche Chancen hat da die oppositionelle Bewegung?

Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2, 20357 Hamburg, Eintritt: Spende
VeranstalterInnen: zapapres e.V. Honduras Koordination Hamburg, peace brigades international, Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Koordinationsgruppe (CASA), Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg
Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg