Archiv der Kategorie 'Lateinamerikatage 2016'

Lateinamerikatage Hamburg 2016

Demokratisierung in der Sackgasse?
Democratización – ¿Un callejón sin salida?
23. 10. bis 25. 11. 2016

Nach der Welle der Diktaturen in den 1970/80ern und dem neoliberalen Ausverkauf in den 90er Jahren, kamen mit dem neuen Jahrtausend in mehreren Ländern Lateinamerikas sozialdemokratisch bis sozialistisch orientierte Regierungen an die Macht und setzten neue wirtschafts- und sozialpolitische Akzente. Mittlerweile regiert in Argentinien erneut ein neoliberaler Präsident und in Brasilien wurde die Präsidentin politisch weggeputscht. Die Zukunft von Venezuela ist ungewiss; dagegen scheint der Friede in Kolumbien nah. Sollte die eingeleitete Demokratisierung bereits am Ende sein? Vor dem Hintergrund der traditionsreichen Beziehungen zwischen Hamburg und Lateinamerika organisieren die unterzeichnenden Organisationen auch in diesem Herbst wieder die kritischen Lateinamerikatage in dieser Stadt.

So 23.10. | Deutschlandjahr in Mexiko – Solidarität mit geflüchteten Menschen und Migrant_innen in Deutschland und Mexiko

Kinovorführung mit dem Dokumentarfilm „Viacrucis Migrante“
und dem Kurzfilm „Samira“, aufgenommen in Tenosique und Hamburg
Film und Gespräch /11:00Uhr /Eintritt: Kinopreis

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Samira                                                                  Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen
von Charlotte A. Rolfes                               von Hauke Lorenz

Anlässlich des sechsten Jahrestages eines Massakers an 72 Migrant_innen in Mexiko organisierten die Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, La72 – Hogar Refugio para personas Migrantes und Hauke Lorenz eine Veranstaltung mit mobilem Kino in Mexiko. Diese Veranstaltung wiederholen wir Anwesenheit von Fray Tomás González, dem Gründers der Migrantenherberge in Tenosique, Marta Sánchez Soler vom Movimiento Migrante Mesoamericano und dem Regisseur Hauke Lorenz (das Team von Samira ist angefragt). Gezeigt werden die Filme: “Samira” aus Hamburg und “Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen”, gedreht in Tenosique, Tabasco.

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Mi 02.11. | Honduras: En mis tacones / In meinen High Heels

Kurzfilm und Gespräch mit Trans*Aktivistin Frenessys Sahory Reyes /19:00 Uhr /Eintritt: 6 (erm. 4)

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Der Dokumentarfilm En mis tacones (2010; 30 Min.) zeigt: Unverständnis, Diskrimination und Hassverbrechen gehören zum Alltag der LGBTI*Community in Honduras. Doch auch der Widerstand gegen die Menschenrechtsverletzungen wächst. Zur aktuellen Situation informiert die Trans*Aktivistin Frenessys Sahory Reyes.

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Do 3.11. | Kolumbien: Frieden nach 60 Jahren Krieg?

Referat, Fotos, Grafiken/  19 Uhr / Eintritt 3.-
Mit Gloria Cala und Erik Arellana

Haben Vernunft und Friedenswillen endlich gesiegt?

Nicht die eine oder andere Partei im über 50 Jahre währenden Krieg in Kolumbien zwischen Regierung, Militär und Milizen auf der einen,  Guerillaorganisationen auf der anderen Seite darf den „Sieg“ davon tragen sondern nur der politische und soziale Frieden. Alles andere wäre der Keim für neue Gewalt.

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Mi 09.11. | Honduras/Mexiko: Viacrucis Migrante – Kreuzweg der Migrant_innen

Film und Gespräch /19:00 Uhr /Eintritt: 6,- (erm. 4)

Regisseur Hauke Lorenz präsentiert seinen Dokumentarfilm (2015) zur Arbeit der Migrantenherberge “La72″ an der Grenze Guatemala-Mexiko. Im Anschluss berichtet er von der Filmtournee im Rahmen des Deutschlandjahres in Mexiko und den Reaktionen der Gesellschaft.

Veranstalter | Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), Zapapres e.V.
Veranstaltungsort | 3001 Kino, Schanzenstr. 75 (im Hof), 20357 Hamburg

Do 10.11. | ACHTUNG: FÄLLT AUS – Linke in der Krise. Zur Rechtswende in Lateinamerika

Die Veranstaltung muss aufgrund der krankheitsbedingten Absage des Referenten leider ausfallen. Wir bitten um Verständnis!

Vortrag / 19 Uhr / Eintritt: 2,-
Mit Achim Wahl (Lateinamerikanist, 2002-04 Büroleiter der RLS in Brasilien)

Linke Regierungen in mehreren lateinamerikanischen Ländern sind seit geraumer Zeit mit sinkender Wählerzustimmung, Massenprotesten sowie ökonomischen und sozialen Problemen konfrontiert. Argentinien, Brasilien, Bolivien, Ecuador und Venezuela zählen dazu. Woran liegen diese Entwicklungen? Dargestellt wird u.a., welche Ausgangsbedingungen und Kräfteverhältnisse in den Gesellschaften vor Beginn der linken Transformationsvorhaben vorherrschten und welche Maßnahmen mit welchen Auswirkungen für die sozioökonomische Lage, die Sicherheit, die Bewegungsfreiheiten sowie für die politischen und gewerkschaftlichen Artikulationsmöglichkeiten von den jeweiligen Linksregierungen durchgeführt wurden und was jetzt passiert. Handelt es sich tatsächlich um das Ende des „progressiven Zyklus“? Und wie steht es um die sozialen Bewegungen?

Veranstalter | Rosa Luxemburg Stiftung HH, Zapapres e.V. Förderung: LZpB HH
Veranstaltungsort | W3, Nernstweg 32, HH-Altona

Fr. 11.11. | Erfahrungen und neue Herausforderungen

Berichte über Monte Azul und andere Projekte
Kurzvorträge, Musik und Fotos / 19-22 Uhr / Eintritt: Spende

mit Valeria Carrilho und ehemaligen Helfern

Zurück vom ehrenamtlichen Engagement in Lateinamerika und doch irgendwie noch dort.
Was mit den Erfahrungen anfangen? Wie schlagen Freiwillige eine Brücke zwischen den Kontinenten?
Wie wird ein kurzes Engagement bewertet?
An diesem Abend geht es um Erfahrungsaustausch.
Dabei soll Schönes und Widersprüchliches zur Sprache kommen.
Ehemalige Helfer berichten über Ihre Arbeit.
Valeria Carrilho wird aus der Perspektive der sozialen Organisation
Monte Azul die Arbeit freiwilliger Helfer in Sao Paulo (Brasilien) bewerten.

Veranstalter | Monte Azul International e.V.
Veranstaltungsort | W3, Nernstweg 32 in HH-Altona

Sexta-feira, 11 de novembro | Experiencias e Novos Desafios

Relatos sobre Monte Azul e outros projetos
Palestra, Música e Fotos | 19:00h | entrada doação

com Valeria Carrilho e antigos voluntários

Eles retornam do seu engajamento na America Latina e ainda se sentem ligados ao trabalho realizado. O que fazer com essa experiencia? Como fazer uma ponte entre os continentes? Como avaliar essa curta experiencia?

Organização | Monte Azul International e.V.
lugar | W3, Nernstweg 32, Hamburg-Altona

 

Di 15.11. | Widerständig und bedroht: Autonome indigene Strukturen in Mexiko

Diskussionsveranstaltung / 19.30 Uhr / Eintritt: Spende

Mit Nestora Salgado – Kommandantin der Autonomen Kommunalen Polizei (CRAC-PC) in Guerrero

Nestora Salgado

Pressekonferenz mit Nestora Salgado nach ihrer Freilassung | Foto María José Martínez / Cuartoscuro

 

 

 

Nach 31 Monaten Haft kam Nestora Salgado im März 2016 frei.  Der Hintergrund ihrer Verhaftung:  Die Autonome Kommunale Polizei  hatte versucht,  die Mafia-Aktivitäten des lokalen PRI-Bürgermeisters zu unterbinden.  Die Macht der Drogenkartelle, die Kriminalisierung indigener Bewegungen  werden Themen sein.

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Mi 16.11. | Stimmen des Widerstandes aus Honduras: COPINH – Unnachgiebige Rebellion

Film & Gespräch / 19:00 Uhr / Eintritt: 6,- (erm. 4,-)

Dokumentarfilm (2016): Nach dem Tod der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin Berta Cáceres sind die Kämpfe der Aktivist_innen und die Arbeit des zivilen Rates der Indigenen- und Volksorganisationen von Honduras (COPINH) weltweit in den Fokus gerückt.

mit der Filmemacherin Momo

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Honduras gehört weltweit fuer Menschenrechtsverteiger*innen zu den gefährlichsten Ländern, es ist geprägt von einer zunehmenden Militarisierung,  Korruption, Straflosigkeit und dem Ausverkauf des Landes. Kritische soziale Bewegungen, die die Natur gegen die rücksichtlose Ausbeutung durch Megaprojekte verteidigen, werden mit Repressionen überzogen. Eine dieser energisch kämpfenden Organisationen ist COPINH. Der Zivile Rat der Basis- und indigenen Organisationen Honduras kämpft seit 23 Jahren, leistet Widerstand und baut Alternativen auf. COPINH  ist eine indigene, anti-patriarchale, anti-neoliberale Organisation, die das Wohl der indigenen Gemeinden anstrebt. 200 Gemeinden aus sechs Departements sind in COPINH organisiert. Der Dokumentarfilm zeigt die Vielfalt der Kämpfe sowie den Mut und die würdevolle Rebellion von COPINH.

Beim anschliessenden Austausch mit der Filmemacherin Momo soll die Brücke zu Deutschland geschlagen und gemeinsam nach Unterstützungs- und Handlungsmöglichkeiten gesucht werden.

Veranstalter | Amnesty International Mexiko- und Zentralamerika-Kogruppe (CASA), Zapapres e.V.
Veranstaltungsort |3001 Kino, Schanzenstr. 75 (im Hof), 20357 Hamburg

Do 17.11. | El Salvador: Wo Fehlgeburten zu Haftstrafen führen

Vortrag / 19.30 Uhr / Eintritt: frei

El Salvador „feiert“ seit einigen Jahren traurige Rekorde: 2015 hatte El Salvador die höchste Mordrate der Welt zu verzeichnen, das war in allen Medien. Vom rigorosen Abtreibungsrecht, das Leben und Gesundheit der Hälfte der Bevölkerung gefährdet, berichten nur die wenigsten.

Ein Schwangerschaftsabbruch ist in diesem Land seit 1998 absolut verboten, selbst wenn das Leben der werdenden Mutter oder des Babies auf dem Spiel steht oder die Schwangerschaft auf Gewalt zurückzuführen ist. Und Gewalt gegen Frauen ist alltäglich; bei ca. 30 % der Geburten sind die Mütter minderjährig. Die rechtsgerichtete Partei ARENA fordert zurzeit noch drakonischere Strafen für Abtreibungen als die, die bereits gesetzlich festgehalten sind.

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Teodora del Carmen Vásquez, El Salvador © Amnesty International

Als Konsequenz aus dem Abtreibungsverbot resultieren zahlreiche weitere Verletzungen der Menschenrechte: Ärzte und PflegerInnen sind verpflichtet, beim geringsten Verdacht Frauen anzuzeigen; vielen Frauen bleibt nur der Weg zu Kurpfuschern – ohne Rücksicht auf Leben und Gesundheit; Frauen, die Fehlgeburten erleiden, werden vom Krankenhaus aus direkt in Haft genommen, ohne Rücksichte auf ihre minderjährigen Kinder und ihre Familien. So erging es auch Teodora. Sie hat an ihrer Arbeitsstelle 2008 eine Totgeburt erlitten und wurde sofort von der Polizei festgenommen. Das Urteil: 30 Jahre Haft. Und sie ist nicht die Einzige.

Christa Rahner-Göhring informiert über Situation und Geschichten dieser Frauen.
Sie ist Sprecherin der El-Salvador -Koordinationsgruppe von Amnesty International in Deutschland. Sie ist seit 30 Jahren mit der Menschenrechtssituation in El Salvador vertraut.

Veranstalter | El Rojito, Amnesty International
Veranstaltungsort | Gr.Brunnenstr. 74

Di 22. 11. | Mit allen für alle – das revolutionäre und sozialistische Kuba heute

Information & Diskussion / 19.00 Uhr / Eintritt frei

mit Alberto Berbes Sainz de la Torre, Botschaft der Republik Kuba
Seit mehr als einem halben Jahrhundert hat sich durch die Revolution in Kuba das Leben für die Menschen dort grundlegend geändert. Jetzt bereitet das Land sich auf einen Generationenwechsel vor. Die Mächtigsten dieser Welt – meist Männer – haben in den letzten Monaten Kuba besucht. Vor welchen Problemen steht das Land heute? Hält es weiterhin am Sozialismus fest? Und was sind die Aufgaben der Kuba-Solidarität?

Veranstalter | Cuba Sí Hamburg
Veranstaltungsort | Kulturladen St. Georg,  Alexanderstr. 16

Mi 23.11. | Wahlen in Nicaragua 2016

Podiumsgespräch / 18:30 Uhr / Eintritt: frei

Paul Pirker, Obmann der Städtepartnerschaft Salzburg-León
Elba Rivera Urbina, Montessori-Lehrerin Nueva Guinea, Nicaragua
Dr. Volker Wünderich, Leibniz-
Universität Hannover

Moderator: Bernd Pickert, taz-Auslandsredakteur

Im Podiumsgespräch analysieren und kommentieren vier Kenner_innen des Landes die Wahlen vom 6.11. Wie sind sie verlaufen, Bedeutung des Ergebnisses für Nicaragua, die Region, Lateinamerika und die Partnerschaft Hamburg-Léon?

Veranstalter |  Rosa Luxemburg Stiftung HH + Nicaragua Verein
Veranstaltungsort |  Saal der W3, Nernstweg 32, HH-Altona

Miercoles, 23 de noviembre | Elecciones presidenciales en Nicaragua 2016

18:30h | Mesa Redonda

con Elba Rivera, Profesora (pedagogía Montesori)
Dr. Volker Wüderich, Universidad Leibnitz – Hannover
Paul Pirker, Hermanamiento Salsburgo-León

Moderacion: Bernd Pickert, Taz. Corresponsal para el extrangero

Tres conocedores de la situación en Nicaragua analizarán y discutirán en una mesa redonda sobre las elecciones presidenciales y parlamentarias del 6. de noviembre. Cómo se desarrollaron las elecciones? Que significa el resultado para Nicaragua, la región, para latinoamérica y para el hermanamiento de Hamburgo con León?

Organización | Fundación Rosa Luxenburg en cooperación con la asociación Nicaragua Hamburgo

Lugar | Sala de la W3, Nernstweg 32, 22765 Hamburgo-Altona

 

Do 24.11. | „Harte Hand – gibt es eine Alternative für El Salvador?“

Diskussionsveranstaltung / 19:00 Uhr/ Eintritt: frei
El Salvador ist in großen Teilen fest im Griff verschiedener Marabanden. Die Regierung ist nach einer kurzen Zeit der Verhandlungen wieder zur Politik der harten Hand zurückgekehrt. José Santos Guevara Maradiaga und Eduardo Enrique Amaya berichten über die Auswirkungen der Gewalt und die unterschiedlichen Ansätze der Regierung auf die Gemeinden und Basisbewegungen.

Veranstalter | El Rojito, Zapapres e.V., Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. München
Veranstaltungsort | Große Brunnenstraße 74

jueves, 24 de noviembre | Mano dura – ¿Existe una alternativa para El Salvador?

discusión, 7 hrs. p,m., entrada libre

Gran parte del territorio salvadoreño está bajo el dominio de las maras. Después de una fase corta de negociaciones, el gobierno volvió a una política de mano dura. José Santos Guevara Maradiaga y Eduardo Enrique Amaya informan sobre los impactos de la violencia y los diferentes planteamientos del gobierno hacia las comunidades e organizaciones de base.

organizado por: El Rojito, Zapapres e.V., Oficina Ecuménica para la Paz y la Justicia, Múnich
Lugar: Große Brunnenstraße 74

Fr 25.11. | Guatemala im Blickpunkt: Landrechte und Umwelt

Vortrag Span./D / 19.00Uhr / Eintritt: frei
mit O. Jeronimo (CCCND)

Die Landrechtsinitiative klärt auf zu Problemen von Recht auf Land, und zu wirtschaftlichen und umweltpolitischen Aspekten, insb. im Hinblick auf geplante Wasser-/Energieprojekte. Wegen Bedrohung begleitet pbi die Initiative, um durch internationale Aufmerksamkeit die Aktionsräume der Betroffenen zu sichern.

Veranstalter | pbi, Bramfelder Laterne
Veranstaltungsort | Berner Chaussee 58, HH-Bramfeld

Viernes, 25 de noviembre | En la mirada: Guatemala – Derechos a la tierra y al medio ambiente

Ponencia en castellano con traducción al alemán | 19:00h | entrada libre
con Omar Jeronimo, de  la  CCCND-Coordinadora Central Campesina Chorti/Nuevo Dia

El enfoque del trabajo de la  iniciativa CCCND está en la información y concienciación sobre los derechos a la tierra y al medio ambiente, entre otros – especialmente en las regiones afectadas por los proyectos de construcción de  plantas de energia y agua.

pbi está acompañando a la Coordinadora Central Campesina Chorti/Nuevo Dia con su equipo de acompañamiento-protección para asegurar las posibilidades de acción de la CCCND poniéndola en la mirada e interés internacional.

Organizadores del evento | pbi/brigadas internacionales de paz y Bramfelder Laterne (tienda de comercio justo)
Lugar |  Berner Chaussee 58, Hamburg-Bramfeld