Archiv der Kategorie 'Allgemeines'

Lateinamerikatage Hamburg 2017

A pesar de todo: derechos humanos –
Menschenrechte: trotz alledem
17. Oktober – 28. November

Wenn Menschen spurlos verschwinden, Gruppen diskriminiert werden, die in anderen Geschlechterrollen denken, wenn Journalist*innen verfolgt werden und Pressefreiheit missachtet wird, wenn Rohstoffausbeutung und Großprojekte zu sozialen Konflikten und ökologischen Schäden führen, wenn Banden das soziale Miteinander zerstören und Politik Mauern errichtet und strategische Einmischung betreibt, dann liegt es auch an uns, deutliche Zeichen zu setzen.
Uns motiviert dazu die Lebensfreude, der Zusammenhalt durch Partnerschaften und der Widerstand, der trotz all dieser Plagen im südlichen amerikanischen Kontinent ein Kontrastprogramm der Hoffnung setzt.
Unsere Gegner sind nicht mehr klar erkennbar, denn ihre Macht beruht auf den gesellschaftlichen und ökonomischen Strukturen, die die Missachtung der Menschenrechte möglich machen und verschleiern und so rückt auch der Kampf um gerechtere Strukturen dringlicher in den Mittelpunkt.

Deshalb fordern wir im Rahmen der Lateinamerikatage 2017 in Hamburg:
Menschenrechte – Trotz alledem!

 

Di 7.11. | Mexiko/Zentralamerika – alternative Energien und neue Wege

Dialog und Diskussion / 19:00 Uhr  / Eintritt: Spende

Veranstalter: Amnesty International CASA, peace brigades international (pbi), zapapres e.V.
Ort: Centro Sociale, Sternstr. 2

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Seit vielen Jahren engagiert sich Gustavo Castro in Basisbewegungen gegen Megaprojekte im Energiesektor und für Menschenrechte. Im Rahmen der Diskussionsveranstaltung wird die Journalistin Erika Harzer den Umweltrechtsverteidiger über alternative Energien von unten, über den Widerstand der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung sowie Möglichkeiten der internationalen Vernetzung befragen.

Der Handlungsspielraum von Menschenrechts- und Umweltrechtsverteidiger*innen wird immer weiter eingeschränkt. Mexiko und Zentralamerika gehören zu den gefährlichsten Regionen für Aktivist*innen – im Jahr 2016 überlebte Gustavo Castro ein Attentat, bei dem die international anerkannte Umweltrechtsverteidigerin Berta Cáceres ermordet wurde.
Die Nichtregierungsorganisationen setzen sich unter großem Risiko zur Wehr und kämpfen weiter gegen die transnationalen Konzerne und den Ausverkauf ihres Landes.

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Lateinamerikatage Hamburg 2016

Demokratisierung in der Sackgasse?
Democratización – ¿Un callejón sin salida?
23. 10. bis 25. 11. 2016

Nach der Welle der Diktaturen in den 1970/80ern und dem neoliberalen Ausverkauf in den 90er Jahren, kamen mit dem neuen Jahrtausend in mehreren Ländern Lateinamerikas sozialdemokratisch bis sozialistisch orientierte Regierungen an die Macht und setzten neue wirtschafts- und sozialpolitische Akzente. Mittlerweile regiert in Argentinien erneut ein neoliberaler Präsident und in Brasilien wurde die Präsidentin politisch weggeputscht. Die Zukunft von Venezuela ist ungewiss; dagegen scheint der Friede in Kolumbien nah. Sollte die eingeleitete Demokratisierung bereits am Ende sein? Vor dem Hintergrund der traditionsreichen Beziehungen zwischen Hamburg und Lateinamerika organisieren die unterzeichnenden Organisationen auch in diesem Herbst wieder die kritischen Lateinamerikatage in dieser Stadt.

LateinamerikaTage 2015

Harte Wirklichkeiten – alternative Wege
Realidades duras – caminos alternativos     
29.10.-24.11.2015

Hier könnt ihr das aktuelle Programm herunterladen: Lateinamerikatage 2015 [PDF]

Seit vielen Jahren finden in Hamburg die Lateinamerika-Tage im Herbst statt. Sie werden organisiert von einem Bündnis von Basisgruppen und lateinamerikanischen Strukturen, die vielfältige Veranstaltungen zu aktuellen Themen zu Lateinamerika organisieren.
Thematisch steht 2015 die Entwicklung lateinamerikanischer Gesellschaften im Vordergrund, die nach verheißungsvollen Aufbrüchen vor wenigen Jahren wieder vor großen Problemen stehen. Vielschichtige politische, soziale und ökonomische Herausforderungen sind zu bewältigen. Auch die Beziehungen zwischen der Stadt Hamburg mit ihrem kolonialen Erbe  und Lateinamerika werden beleuchtet.

Lateinamerikatage 2014: Kontinent in Bewegung – Continente en movimiento

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Seit vielen Jahren finden in Hamburg jährlich im Herbst die Lateinamerikatage statt. Die Lateinamerikatage sind ein Bündnis von Basisgruppen, die im November vielfältige Veranstaltungen (Vorträge, Diskussionen, Konzerte, Filmaufführungen, etc.) rund um Themen zu Lateinamerika organisieren. Spenden für die Lateinamerikatage 2014

Lateinamerikatage 2013: Lebens(T)räume

Die aktuellen und historischen Entwicklungen in Lateinamerika sind für uns Anlass, Menschen zu Wort kommen zu lassen, die sich auf beiden Seiten des Atlantiks dafür einsetzen, dass die Träume von einem gerechten, menschenwürdige Leben Chancen auf reale Umsetzung bekommen. Die Frei-Räume, über diese Träume und Projekte nachzudenken, dürfen ebenso wenig eingeschränkt werden, wie die Lebensräume, die den Indígenas und den Kleinbauern noch zur Verfügung stehen.
Vorträge mit Diskussion, aber auch eine Filmreihe und eine musikalisch untermalte Lesung prägen das Programm. Auch wenn Lateinamerika mehr als 10 000 Kilometer von uns entfernt liegt, teilen wir viele der Träume für ein menschenwürdiges und gerechtes Leben. Die Veranstaltungen sollen auch Gelegenheit geben darüber nachzudenken, welche Räume wir hier zur Umsetzung schaffen können.

Hier könnt ihr euch das Programm 2013 herunterladen.